Schülermannschaft schlägt sich achtbar

Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften in Nienburg/Weser

Der Ausflug in die große Badmintonwelt ist Geschichte. Unsere Schülermannschaft U15 hatte sich nach langen Jahren wieder einmal als Berlin-Brandenburger Vizemeister für die Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert. Diese fand am 23./24.03. in Nienburg/Weser statt. Organisatorisch hat alles gut geklappt. Überschattet wurde das Wochenende leider von einer Verletzung: Linus zog sich bereits in seinem 2. Spiel eine Verletzung am Sprunggelenk zu und fiel damit für das restliche Turnier aus. Aber immerhin konnte er nach 3 Stunden Behandlung und Warten im Krankenhaus die Mannschaft moralisch unterstützen.

Insgesamt hat sich die Mannschaft sehr achtbar geschlagen. Sie hat in ihrer Vorrundengruppe bei einem Unentschieden und zwei Niederlagen den dritten Platz belegt und auch gegen die gesetzten Mannschaften aus Lohbrügge und Nienburg bei den 2:6- und 3:5- Niederlagen eine gute Figur abgegeben. Am Sonntag wäre eventuell sogar das Spiel um Platz 5 möglich gewesen. Allerdings war hier unsere Aufstellung bei den Mädchen nicht optimal (das nehmen die Betreuer Stephan Kapps und Ingo Zimmermann auf ihre Kappe, wir hätten uns gegen Lilo und Neele durchsetzen müssen), so dass wir gegen Kisdorf aus Schleswig-Holstein 3:5 unterlagen. Im Spiel um Platz 7 gegen Wallendorf (Sachsen-Anhalt) konnten wir neben allen Doppeln dann im Gegensatz zum Gruppenspiel am Samstag das 1. Jungeneinzel gewinnen und lagen schnell mit 4:0 in Front. Nachdem Neele im Mädcheneinzel den 5. Punkt geschafft hatte, wurde das Mixed nicht mehr zu Ende gespielt, so dass letztlich ein 5:2- Sieg und der 7. Platz heraussprang.

Die teilnehmenden Mannschaften hatten ein sehr unterschiedliches Niveau. Die Topteams sind fast durchweg mit Spielern angetreten, die auch in ihren Landesverbänden oder gar in Deutschland zur Spitze zählen und häufig überregional spielen. Hier mussten einige aus der Mannschaft Lehrgeld zahlen, aber auch das konnte die durchweg gute Stimmung innerhalb der Mannschaft nicht lange trüben.