Schülermannschaft erst im Finale gestoppt

Der Fluch der vergangenen Jahre besiegt

Endlich! Nach zahlreichen Anläufen unserer Nachwuchsmannschaften in den letzten Jahren blieb es der diesjährigen Schülermannschaft (Jahrgang 2004 und jünger) vorbehalten, den Fluch der vierten und fünften Plätze zu besiegen und eine Podestplatzierung zu erreichen.

Das entscheidende Wochenende begann am Samstag mit der Zwischenrunde der besten acht Mannschaften in zwei Viererstaffeln. Nach einem klaren 8:0 über den SC Brandenburg, bei dem wir nur einen Satz abgaben, wartete mit dem SC Siemensstadt der nominell schwerste Gegner. Der hatte sich jedoch schon im Vorfeld entscheidend geschwächt: Der zweitstärkste Junge war zu oft in der Jugendmannschaft eingesetzt worden und nicht mehr spielberechtigt. Somit gelang ein unerwartet klarer 6:2- Erfolg. Mit dem gleichen Resultat wurde die 2. Mannschaft des SV Berliner Brauereien vom Feld geschickt, womit wir im Halbfinale am Sonntag auf den Gruppenzweiten der anderen Staffel treffen sollten.

Vorher war jedoch noch eine organisatorische Hürde zu meistern: Aufgrund einer Doppelbelegung durch das Bezirksamt mussten die Finalspiele kurzfristig von der Güntzelstraße in die Sybelstraße verlegt werden.

Gegner im Halbfinale war die SG EBT Berlin mit zwei starken Jungen an Nr. 1 und 2. Wir wählten eine taktische Aufstellung, machten das 2. Jungendoppel und das Mixed stark und hofften auf sichere Punkte unserer Mädels. Der Plan ging voll auf und alle freuten sich über einen 5:3- Sieg, der den Finaleinzug gegen die 1. Mannschaft des SV Berliner Brauereien bedeutete. Besonders erwähnenswert die Nervenstärke von Mattis im 3. Einzel, der den entscheidenden fünften Punkt holte.

Im Finale konnten wir nur auf drei halbwegs sichere Spiele hoffen (Mädchendoppel, Mädcheneinzel und 1. Jungeneinzel). Diese wurden auch jeweils in zwei Sätzen gewonnen, wobei insbesondere die Souverenität von Julius gegen Hans Huß überraschte. Knackpunkt war das 2. Jungendoppel, welches Niklas und Elias für uns spielten. Beiden waren schon auf der Siegerstraße, führten 21:17 und 20:19 und vergaben Spielbälle. Nachdem der zweite Satz unglücklich noch 20:22 verloren ging, war die Luft raus – 5:21 im Dritten. Somit stand es am Ende statt eines möglichen unentschieden 3:5 gegen uns und der Titel ging wie schon im Dezember bei den Jugendmannschaften an den SV Berliner Brauereien.

Trotzdem kann die Mannschaft in der Besetzung Julius Kamps, Linus Springer, Elias Ioakimidis, Niklas Kapps, Jonas Eichhorst, Mattis Zimmermann, Lilo Marinkovic und Neele Zimmermann stolz auf die gezeigten Leistungen und den Vizemeistertitel sein.